Pad Thai vegan Rezept
4 Portionen
20 Minuten

Hallo, ich
bin Nina
und ich bin die Person hinter Foodykani®. Schön, dass du zu mir und meinem Blog gefunden hast. Ich liebe es zu kochen, zu backen und vor allem das Essen schön anzurichten. Das Auge isst ja bekanntlich mit.
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4 Portionen
20 Minuten
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Dieses Nudelgericht gehört für mich zu den Rezepten, die man einmal kocht – und dann immer wieder. Es ist warm, würzig, ein bisschen frisch und fühlt sich nach richtigem Wohlfühlessen an. Wenn ich es in der Pfanne mische und der Duft von Sesamöl und Limette durch die Küche zieht, weiß ich schon: Gleich gibt es etwas, das gut tut und nach Urlaub in der Ferne schmeckt. Kein schweres Essen, kein Foodkoma danach, sondern ein Gericht, das satt macht und trotzdem leicht bleibt.
Reisnudeln sind dabei eine richtig gute Basis. Sie sind weich, aber nicht schwer im Magen, und nehmen die Sauce super auf. Es fühlt sich nicht nach „großem Kochen“ an, sondern eher nach entspanntem Pfannengericht für jeden Tag.
Der Tofu ist hier ein wichtiger Teil. Viele haben mit Tofu schlechte Erfahrungen gemacht, weil er oft langweilig zubereitet wird und dann nach nichts, also wirklich GAR NICHTS schmeckt 😉
Dabei kann Tofu richtig lecker sein, wenn man ihn gut behandelt. Kurz ausdrücken, damit die Flüssigkeit rausgeht, dann marinieren und in der Pfanne goldbraun braten. So bekommt er außen eine leichte Kruste und bleibt innen weich. Er saugt die Gewürze auf und gibt dem Gericht Substanz. Am Ende hat man kleine würzige Würfel, die sich perfekt zwischen die Nudeln mischen.

Ich mag solche Rezepte besonders an Tagen, an denen man keine Lust auf komplizierte Küche hat. Man schneidet ein bisschen Gemüse, rührt eine Sauce zusammen, brät alles kurz an – fertig. Kein stundenlanges Vorbereiten, kein großer Abwasch. Und trotzdem hat man am Ende ein Gericht, das aussieht, als hätte man sich richtig Mühe gegeben. Gerade wenn man Besuch hat, ist das super. Es sieht bunt aus, duftet gut und kommt eigentlich immer gut an.
Was ich an diesem Essen auch mag: Man kann es super anpassen. Wenn du es milder magst, nimmst du einfach weniger Schärfe. Wenn du es gerne etwas würziger magst, kannst du mit Gewürzen spielen. Auch beim Gemüse kannst du variieren, je nachdem, was du gerade im Kühlschrank hast. Das Grundgefühl bleibt gleich: warm, würzig, frisch und sättigend. Das gibt einem Freiheit in der Küche und nimmt den Druck, alles ganz genau machen zu müssen.
Auch am nächsten Tag ist das Gericht noch lecker. Kurz in der Pfanne oder Mikrowelle aufwärmen, eventuell einen kleinen Schluck Wasser oder etwas Sauce dazu, damit es nicht trocken wird – fertig. Wenn man mal vorkocht oder Reste übrig bleiben, hat man direkt noch ein schnelles Mittag- oder Abendessen.
Für mich ist das so ein typisches „Ich hab heute keine Lust auf kompliziert, aber ich will trotzdem etwas Leckeres“-Gericht. Kein fancy Restaurantessen, sondern schnelles, gutes Pfannenessen, das man immer wieder gerne kocht. Genau solche Rezepte sind es, die man sich merkt – nicht, weil sie spektakulär kompliziert sind, sondern weil sie einfach funktionieren und jedes Mal wieder gut schmecken.
Probiere auch unbedingt meinen leckeren Reisnudelsalat, die frischen Sommerrollen mit Erdnuss-Sauce oder Tofu süß-sauer!
Wissenswertes Pad Thai vegan
Ja, du kannst es gut vorkochen und 1–2 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Beim Aufwärmen etwas Wasser oder Sauce zugeben.
Am besten sind flache Reisnudeln (Pad-Thai-Nudeln). Wichtig ist, sie nicht zu weich zu kochen, damit sie in der Pfanne nicht matschig werden.
Ja, alternativ passen auch Tempeh oder Sojaschnetzel. Für eine leichtere Variante kannst du den Tofu auch einfach weglassen.
Einfach die Sriracha-Sauce und Chili-Flocken reduzieren oder ganz weglassen. Der Geschmack bleibt trotzdem rund.
Klar, z. B. Paprika, Zucchini oder Brokkoli passen sehr gut. Achte nur darauf, das Gemüse nicht zu weich zu braten, damit es noch etwas Biss hat.
Zutaten
- 250g Reisnudeln
- 300g Tofu natur
- 4EL Sesam-Öl
- 1TL Salz
- 4TL Kurkuma-Pulver
- 3EL Limettensaft
- 1/2 Limette (Abrieb)
- 2EL Reisessig
- 4EL Sojasauce
- 3EL Ahornsirup
- 1TL Sriracha-Sauce
- 300g Tofu natur
- 150g Möhren
- 2 Limetten
- 50g gehackte Erdnüsse
- 100g Mungobohnensprossen
Zubereitung
- Den Tofu mit mehreren Lagen Küchenrolle umwickeln und die Flüssigkeit auspressen.
- Alle Zutaten für die Marinade (Sesamöl, 1 TL Salz, Kurkuma, 1 EL Limettensaft und Abrieb der Limette) in einem Schälchen miteinander verrühren.
- Den Tofu in Würfel schneiden, in einem tiefen Teller mit der Marinade einstreichen und zur Seite stellen.
- Die Möhren raspeln, die Frühlingszwiebeln klein schneiden und die Erdnüsse zerkleinern.
- Die Nudeln nach Packungsanleitung kochen, vor dem Kochen einweichen und kurz vor Ende der Garzeit aus dem Wasser nehmen und durch ein Sieb mit kaltem Wasser abspülen
- Die Zutaten für die Sauce (Sojasauce, Reisessig, Ahornsirup, 2 EL Limettensaft, Srirache-Sauce) in einem Messbecher mit einem Schneebesen verrühren.
- In einer Pfanne 3 EL Sesamöl erhitzen, den marinierten Tofu insgesamt 5 Minuten braten, bis jede Seite goldbraun ist.
- In einem großen Wok/hohe Pfanne 3 EL Sesamöl erhitzen, die geraspelten Möhren dazu geben und 2 Minuten unter ständigem Wenden anbraten.
- Dann die Nudeln, Tofu und Sauce dazu geben. Alle Zutaten gut miteinander vermischen und den Wok nach 2 Minuten wieder vom Herd nehmen. Mit Salz und gemahlenen Chiliflocken abschmecken.
- Vor dem Servieren die Portionen mit Mungobohnensprossen, Frühlingszwiebelstückchen und gehackten Erdnüssen bestreuen, zwei Limetten-Viertel dazu legen.
- Je nach Geschmack vor dem Essen den Limettensaft über dem Essen auspressen. Guten Appetit????
Tipp
Das Gericht schmeckt am besten frisch zubereitet!
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