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Es gibt Gerichte, die fast jeder mag. Kartoffelpüree gehört ganz sicher dazu. Es ist weich, cremig und passt zu ganz vielen Essen. Manche essen es zu Gemüse, manche zu Bratlingen, Blumenkohl Schnitzel oder einfach nur mit etwas Sauce. Denn Kartoffelpüree selber machen ist viel einfacher, als viele denken.

Wenn man Kartoffelpüree frisch kocht, schmeckt es ganz anders als aus der Packung. Es ist cremiger, natürlicher und viel aromatischer. Der Grund ist simpel: Kartoffeln haben von sich aus einen richtig guten Geschmack. Wenn man sie frisch kocht und stampft, merkt man sofort den Unterschied.

Für ein gutes Kartoffelpüree sind mehligkochende Kartoffeln die beste Wahl. Diese Kartoffeln enthalten mehr Stärke als andere Sorten. Beim Kochen werden sie dadurch weich und lassen sich leicht zerdrücken. Genau das sorgt später für die typische cremige Konsistenz.

Festkochende Kartoffeln sind dagegen eher fest und bleiben beim Kochen stabil. Sie eignen sich besser für Kartoffelsalat oder Bratkartoffeln. Für Püree würden sie etwas klumpig bleiben.

Beim Kochen der Kartoffeln gibt es einen kleinen Trick: Die Kartoffeln sollten ungefähr gleich groß geschnitten sein. Dann garen sie gleichmäßig. Wenn einige Stücke groß und andere klein sind, werden manche schon weich, während andere noch hart sind.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Salz im Kochwasser. Viele vergessen das. Aber Kartoffeln nehmen beim Kochen Geschmack aus dem Wasser auf. Wenn das Wasser leicht gesalzen ist, schmecken die Kartoffeln später deutlich besser.

Sobald die Kartoffeln weich sind, sollten sie sofort verarbeitet werden. Heiße Kartoffeln lassen sich viel leichter stampfen als kalte. Außerdem wird das Püree dadurch besonders locker. Beim Stampfen gibt es zwei Möglichkeiten. Klassisch mit einem Kartoffelstampfer oder mit einer Gabel. Dadurch bleibt das Püree schön locker und bekommt eine angenehme Struktur. Viele greifen schnell zum Mixer, aber da muss man ein bisschen aufpassen. Wenn Kartoffeln zu lange gemixt werden, kann das Püree klebrig werden. Deshalb nur kurz mixen, bis alles cremig ist.

Kartoffeln sind übrigens ein richtig gutes Lebensmittel. Sie enthalten viele komplexe Kohlenhydrate. Das bedeutet, dass sie Energie liefern, die der Körper langsam nutzt. Dadurch bleibt man länger satt. Außerdem enthalten Kartoffeln Vitamin C, Kalium und Ballaststoffe. Gerade Kalium ist wichtig für Muskeln und den Flüssigkeitshaushalt im Körper.

Kartoffelpüree passt auch zu vielen Gerichten. Zu Ofengemüse, zu Pilzragout, zu veganen Schnitzeln oder einfach zu einer guten Sauce. Manche essen es sogar pur, das kann ich auch 😉 Auch für Kinder ist Kartoffelpüree oft ein Lieblingsessen, weil es weich ist und mild schmeckt.

Damit dein Kartoffelpüree besonders gut gelingt, helfen ein paar kleine Küchen-Tricks:

– Kartoffeln immer mehligkochend wählen, damit das Püree cremig wird.
– Die Kartoffeln in ähnlich große Stücke schneiden, damit sie gleichmäßig garen.
– Das Kochwasser salzen, damit die Kartoffeln Geschmack bekommen.
– Kartoffeln direkt heiß stampfen, dann wird das Püree besonders locker.
– Butter und Sojacuisine erst nach dem Stampfen dazugeben, damit die Konsistenz perfekt wird.
– Nur kurz mixen, damit das Püree nicht klebrig wird.
– Wenn das Püree zu fest ist, einfach noch etwas warme Milch oder Sahne hinzufügen.

Kartoffelpüree ist eines dieser Gerichte, das nie langweilig wird. Es ist einfach, gemütlich und schmeckt immer gut. Genau deshalb lohnt es sich, Kartoffelpüree einmal richtig selbst zu machen. Wer das einmal probiert hat, merkt schnell: Frisch gestampft schmeckt es einfach am besten.

Probiere unbedingt meinen Rahmwirsing oder die Blumenkohl Schnitzel als perfekte Beilage!

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