Zwetschgenkuchen mit Mandelkruste
10 Stücke
1 Stunden

Hallo, ich
bin Nina
und ich bin die Person hinter Foodykani®. Schön, dass du zu mir und meinem Blog gefunden hast. Ich liebe es zu kochen, zu backen und vor allem das Essen schön anzurichten. Das Auge isst ja bekanntlich mit.
Mehr Über michZwetschgenkuchen mit Mandelkruste
10 Stücke
1 Stunden
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Dieser Zwetschgenkuchen mit Mandelkruste ist richtig schön saftig und oben wird er durch die Mandeln besonders knusprig. Ich finde, Zwetschgen passen einfach perfekt zu Kuchen, weil sie beim backen weich werden und gleichzeitig noch schön fruchtig schmecken. Zusammen mit Zimt und der süßen Mandelkruste ist das für mich ein richtig leckerer Kuchen für den Spätsommer und Herbst.
Das Rezept ist außerdem ganz einfach! Du brauchst keinen komplizierten Teig und musst auch nichts lange kneten oder gehen lassen. Der Teig wird einfach kurz zusammengerührt, in die Springform gegeben und mit den Zwetschgen belegt. Danach kommt noch die Mandelkruste darauf und schon kann der Kuchen in den Backofen.
Besonders gut gefällt mir, dass der Kuchen ohne Ei auskommt und trotzdem schön locker und saftig wird. Die Hafermilch und das Öl machen den Teig weich und der Apfelessig hilft dabei, dass er beim Backen schön aufgeht. Du schmeckst den Essig später natürlich überhaupt nicht.
Warum ich diesen Zwetschgenkuchen so gerne mag
Zwetschgenkuchen gibt es in ganz vielen Varianten. Manche werden mit Hefeteig gemacht, andere mit Streuseln oder einem Mürbeteig. Bei diesem Rezept wollte ich es besonders einfach halten.
Der Teig ist schnell zusammengerührt und du brauchst dafür nur eine Schüssel. Das ist praktisch, wenn du keine Lust hast, ewig in der Küche zu stehen oder hinterher ganz viel abzuwaschen.
Die Mandelkruste ist für mich das Beste an diesem Kuchen. Die Mandelblättchen werden beim Backen leicht knusprig und der braune Zucker karamellisiert ein bisschen. Durch den Zimt bekommt der Kuchen außerdem einen richtig schönen herbstlichen Geschmack.
Unter der knusprigen Schicht sind die Zwetschgen schön weich und saftig und auch der Teig da drunter ist nicht trocken.
Welche Zwetschgen eignen sich am besten?
Für den Kuchen kannst du ganz normale frische Zwetschgen verwenden. Am besten sind sie reif, aber noch nicht komplett weich.
Wenn die Zwetschgen sehr weich sind, geben sie beim Backen viel Flüssigkeit ab und der Kuchen kann dadurch etwas feuchter werden.
Sehr feste Zwetschgen sind dagegen manchmal noch ziemlich sauer. Ich nehme deshalb am liebsten Früchte, die sich schon leicht eindrücken lassen, aber noch ihre Form behalten.
Du musst die Zwetschgen nur waschen, halbieren und den Stein entfernen. Danach kannst du sie direkt auf dem Teig verteilen.
Muss ich Hefe für den Zwetschgenkuchen verwenden?
Nein. Genau das macht dieses Rezept so einfach.
Für diesen Zwetschgenkuchen brauchst du keinen Hefeteig und musst deshalb auch keine Gehzeit einplanen. Der Teig wird mit Backpulver gemacht und kann direkt nach dem Verrühren in die Form. Das ist besonders praktisch, wenn du spontan einen Kuchen backen möchtest.
Meine Tipps und Tricks
Rühre den Teig nur so lange, bis sich alle Zutaten miteinander vermischt haben. Wenn du diesen Rührteig zu lange rührst, kann er später etwas fester werden.
Auch die Zwetschgen solltest du schön dicht auf dem Kuchen verteilen. Beim Backen werden sie kleiner und verlieren etwas Flüssigkeit. Wenn du sie dicht nebeneinander legst, hast du später auf jedem Stück schön viel Frucht.
Achte außerdem darauf, den Kuchen nicht zu lange zu backen. Jeder Backofen ist ein bisschen anders. Deshalb würde ich gegen Ende der Backzeit immer einmal nachsehen.
Wenn die Mandelkruste schon schön braun ist, der Kuchen aber noch ein paar Minuten braucht, kannst du einfach ein Stück Backpapier locker darüberlegen. So werden die Mandeln nicht zu dunkel.
Warum kommt Apfelessig in den Teig?
Apfelessig klingt im Kuchen erst einmal ein bisschen komisch. Du musst aber keine Angst haben: Der Kuchen schmeckt später überhaupt nicht nach Essig.
Der Apfelessig reagiert mit dem Backpulver und hilft dabei, dass der Teig schön locker wird. Gerade bei veganem Kuchen ist das ein einfacher Trick, weil kein Ei im Teig ist.
Du brauchst davon auch nur eine kleine Menge.
So wird die Mandelkruste besonders lecker
Für die Mandelkruste werden Mandelblättchen mit braunem Zucker und etwas Zimt vermischt. Ich würde diese Mischung wirklich erst kurz vor dem Backen auf den Zwetschgen verteilen.
Der braune Zucker schmilzt im Backofen etwas und legt sich zusammen mit den Mandeln wie eine dünne knusprige Schicht über den Kuchen.
Wenn du Zimt gerne magst, passt er hier besonders gut zu den Zwetschgen.
Was passt zu Zwetschgenkuchen?
Ich esse den Zwetschgenkuchen sehr gerne einfach so, weil er durch die Mandelkruste schon richtig viel Geschmack hat.
Wenn du möchtest, kannst du aber auch etwas vegane Schlagsahne dazu servieren. Besonders lecker ist der Kuchen auch noch leicht warm.
Für ein Dessert kannst du sogar eine Kugel veganes Vanilleeis dazugeben. Die Kombination aus warmem Zwetschgenkuchen und kaltem Eis schmeckt richtig gut.
Mein Tipp zum Schluss
Lass den Zwetschgenkuchen nach dem Backen erst ein bisschen abkühlen, bevor du ihn aus der Springform löst. Direkt aus dem Backofen ist er noch ziemlich weich und kann schneller auseinanderbrechen.
Nach ungefähr 15 Minuten ist er schon etwas fester und lässt sich besser aus der Form nehmen.
Ich mag diesen Zwetschgenkuchen besonders, weil er so unkompliziert ist. Du hast einen einfachen saftigen Teig, ganz viele fruchtige Zwetschgen und oben eine knusprige Mandelkruste. Genau die Mischung macht ihn für mich zu einem richtig leckeren Kuchen, den man ohne viel Aufwand backen kann.
Probiere auch unbedingt meine leckeren Streuseltaler mit Zwetschgen oder den Hefeteig mit Zwetschgen (ganzes Backblech).
Wissenswertes Zwetschgenkuchen mit Mandelkruste
Ja, das geht. Pflaumen sind oft etwas saftiger, deshalb kann der Kuchen etwas weicher werden.
Nein, die Schale bleibt einfach dran. Du musst die Zwetschgen nur waschen, halbieren und entsteinen.
Ja, statt Hafermilch kannst du zum Beispiel auch Mandel- oder Sojamilch nehmen.
Am besten bewahrst du ihn gut abgedeckt auf. Bei warmem Wetter würde ich ihn in den Kühlschrank stellen.
Ja, das klappt sehr gut. Am besten schneidest du ihn vorher in Stücke und frierst diese portionsweise ein.
Zutaten
Für den Teig:
- 300g Weizenmehl
- 130g Zucker
- 1Päckchen Vanillezucker
- 1Päckchen Backpulver
- 250ml Hafermilch
- 100ml Öl
- 1EL Apfelessig
- 700g Zwetschgen
Für die Mandelkruste
- 80g Mandelblättchen
- 60g brauner Zucker
- 1/2TL Zimt
Zubereitung
- Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Springform einfetten und den Boden mit Backpapier auslegen.
- Die Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen.
- Mehl, Zucker, Vanillezucker, Backpulver und 1 Prise Salz vermischen. Hafermilch, Rapskernöl und Apfelessig dazugeben und alles nur kurz zu einem glatten Teig verrühren.
- Den Teig in die Springform geben und glatt streichen. Die Zwetschgen dicht mit der Schnittfläche nach oben darauf verteilen.
- Mandelblättchen, braunen Zucker und Zimt vermischen und direkt über den Zwetschgen verteilen.
- Den Kuchen etwa 50–55 Minuten backen. Sollte die Mandelkruste zu dunkel werden, den Kuchen gegen Ende locker mit Backpapier abdecken.
- Den Kuchen kurz abkühlen lassen, aus der Form lösen und genießen. 💛
Tipp
Am besten lauwarm mit einer Kugel Vanilleeis oder frischer Schlagsahne geniessen!
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