Manchmal liegen in der Küche Bananen, die schon viele braune Punkte haben. Genau dann ist dieses Bananenbrot mit Zimtstreuseln perfekt, um die Bananen noch zu verwerten 🙂
Aus „Die sind eigentlich schon zu reif“ wird plötzlich ein Kuchen, der nach Zimt riecht und den man am liebsten noch warm anschneidet.
Das Bananenbrot ist innen weich und saftig. Die Banane macht den Teig süß, ohne dass man viel Zucker braucht. Dazu kommt Zimt und ein kleines bisschen Muskat. Das schmeckt warm und gemütlich, ohne dass es nach Weihnachten oder so schmeckt. Eher nach „Ich setz mich kurz hin und esse ein Stück Kuchen“.
Diese einfachen Supermarkt-Zutaten benötigst du für das Rezept:

Die Streusel oben drauf sind das Beste. Sie werden im Backofen leicht knusprig und bleiben innen ein bisschen weich. Beim Schneiden fallen manchmal kleine Krümel runter und viele essen die Streusel zuerst ab, das passiert mir auch manchmal 🙂 Zusammen mit dem weichen Bananenbrot ist das eine richtig gute Mischung aus weich und leicht knusprig.
Das Bananenbrot ist kein Kuchen, der perfekt aussehen muss. Oben reißt es oft auf, die Streusel liegen schief, und manchmal sind ein paar dunklere Stellen dabei. Aber genau das macht es irgendwie gemütlich. Es sieht nach selbstgebacken aus – und genau so schmeckt es auch.

Meine Tipps & Tricks, damit dir das Bananenbrot gut gelingt:
– Je reifer die Bananen, desto süßer wird das Bananenbrot. Ruhig Bananen mit braunen Punkten nehmen.
– Wenn die Streusel zu fein sind, einfach nochmal neue kneten. Größere Krümel bleiben oben schöner liegen.
– Das Bananenbrot erst etwas abkühlen lassen, bevor du es schneidest. Warm ist es sehr weich und bricht leicht.
– Wenn es oben zu dunkel wird, kannst du das Brot locker mit Alufolie abdecken.
– Das Bananenbrot lässt sich gut einfrieren. Ohne Streusel einfrieren und später frisch neue Streusel draufmachen geht auch.
Probiere alternativ auch mein Schoko-Bananenbrot ohne Zucker oder die Bananen-Pancakes ohne Zucker!