Marokkanische Tajine Rezept
4 Portionen
30 Minuten

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und ich bin die Person hinter Foodykani®. Schön, dass du zu mir und meinem Blog gefunden hast. Ich liebe es zu kochen, zu backen und vor allem das Essen schön anzurichten. Das Auge isst ja bekanntlich mit.
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4 Portionen
30 Minuten
Es gibt Gerichte, die schmecken sofort nach Urlaub. Nach Gewürzen, nach Wärme und nach einer Küche, in der langsam etwas Köstliches im Topf köchelt. Diese marokkanische Tajine gehört genau dazu. Sie ist bunt, würzig und voller Gemüse – und trotzdem ganz einfach zu kochen.
In diesem Gericht kommen viele verschiedene Zutaten zusammen, Süßkartoffel, Karotten, Zucchini und Paprika bringen Farbe in den Topf. Beim Köcheln werden sie weich, behalten aber noch etwas Biss. Genau das macht eine gute Tajine aus: Sie ist nicht matschig, sondern angenehm sämig mit kleinen Gemüsestücken.

Die Gewürze spielen dabei eine große Rolle. Ras el Hanout, Zimt, Kreuzkümmel und Kurkuma geben dem Gericht diesen typisch orientalischen Geschmack. Es schmeckt leicht würzig und ein bischen süß. Gerade Zimt klingt im ersten Moment vielleicht ungewöhnlich in einem herzhaften Gericht, passt hier aber perfekt.
Die getrockneten Aprikosen sind ein kleines Highlight. Sie bringen eine leichte Süße ins Essen, die richtig gut zu den Gewürzen passt. Beim Köcheln werden die Aprikosen weich und geben ihr Aroma langsam an die Soße ab.
Kichererbsen machen das Gericht sättigend und liefern gleichzeitig pflanzliches Eiweiß. Dadurch wird die Tajine zu einer vollwertigen Mahlzeit. Kichererbsen enthalten außerdem Ballaststoffe, die lange satt halten. Zusammen mit dem Gemüse entsteht so ein Gericht, das nicht nur gut schmeckt, sondern auch richtig nährstoffreich ist.
Die stückigen Tomaten und die Gemüsebrühe bilden die Basis der Soße. Dadurch entsteht diese typische Tajine-Konsistenz: nicht zu flüssig, aber auch keine dicke Sauce. Genau richtig, um sie später mit Bulgur zu essen.
Bulgur passt hier perfekt dazu. Die kleinen Weizenkörner nehmen die Soße gut auf und sorgen dafür, dass man jeden Löffel richtig genießen kann. Außerdem ist Bulgur schnell fertig und locker leicht. Dadurch bleibt das Gericht insgesamt angenehm leicht, obwohl es sehr sättigend ist.

Ein weiterer Vorteil dieser Tajine: Sie lässt sich ganz einfach vorbereiten. Am nächsten Tag schmeckt sie sogar oft noch besser, weil die Gewürze Zeit hatten, sich richtig zu entfalten. Das macht sie perfekt für Meal Prep oder wenn man für mehrere Tage vorkochen möchte.
Auch optisch macht dieses Gericht richtig etwas her. Die verschiedenen Farben vom Gemüse, die goldene Soße und die kleinen Aprikosenstücke sorgen dafür, dass der Teller sofort appetitlich aussieht. Gerade wenn Gäste kommen, ist das ein Gericht, das Eindruck macht, ohne kompliziert zu sein.
Nährwertmäßig ist die Tajine ebenfalls sehr ausgewogen. Süßkartoffeln liefern komplexe Kohlenhydrate und Ballaststoffe. Karotten enthalten Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandeln kann. Zucchini und Paprika bringen zusätzliche Vitamine und Frische in das Gericht.
Damit die Tajine besonders gut gelingt, helfen ein paar einfache Küchen-Tricks:
– Schneide das Gemüse in ähnlich große Stücke, damit alles gleichmäßig gart.
– Röste die Gewürze kurz im Öl an, dadurch entfalten sie mehr Aroma.
– Lass das Gericht sanft köcheln, statt stark zu kochen – so bleibt das Gemüse in Form.
– Wenn die Tajine zu dick wird, kannst du einen kleinen Schluck Brühe oder Wasser hinzufügen.
– Am Ende noch einmal abschmecken, manchmal braucht es nur eine kleine Prise Salz oder Pfeffer.
Ein Topf, frisches Gemüse, ein paar Gewürze – und schon entsteht ein Gericht, das warm, aromatisch und unglaublich gemütlich schmeckt.
Probiere passend dazu das leckere Naan-Brot oder alternativ kann ich dir auch sehr meinen weiße Bohnen-Eintopf empfehlen!
Wissenswertes marokkanische Tajine Rezept
Ja. Statt Bulgur passen auch Couscous, Reis oder Fladenbrot sehr gut dazu.
Ja, das Gericht ist sehr flexibel. Auch Aubergine, Kürbis oder grüne Bohnen passen gut in eine Tajine.
Es gibt dem Gericht den typischen Geschmack. Wenn du es nicht hast, kannst du auch etwas mehr Kreuzkümmel, Paprikapulver und eine Prise Zimt verwenden.
Gut verschlossen hält sie sich 2–3 Tage im Kühlschrank. Beim Aufwärmen einfach etwas Wasser oder Brühe hinzufügen.
Ja. Ohne Bulgur lässt sie sich 2–3 Monate einfrieren. Zum Auftauen einfach langsam im Kühlschrank auftauen lassen und dann erwärmen.
Zutaten
- 1 Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 2 Möhren
- 1 Süßkartoffel
- 1 Zucchini klein
- 1 Paprika rot
- 240g Kichererbsen (gekocht, abgetropft)
- 400g stückige Tomaten
- 200ml Gemüsebrühe
- 50g Aprikosen getrocknet
- 1TL Ras el Hanout (Gewürzmischung)
- 1/2TL Zimt
- 1/2TL Kreuzkümmel
- 1/2TL Kurkuma
- 200g Bulgur
Zubereitung
- Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken, Möhren in Scheiben schneiden, Süßkartoffel schälen und würfeln, Zucchini in Halbmonde und Paprika in Streifen schneiden, getrocknete Aprikosen in kleine Würfel schneiden
- In einem großen Topf 2 EL Olivenöl erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin glasig braten.
- Die Gewürze hinzufügen und kurz mitrösten, dann die Möhren, Süßkartoffel, Zucchini und Paprika hinzufügen, ca. 2-3 Minuten mitbraten.
- Kichererbsen, Aprikosen, stückige Tomaten und Gemüsebrühe hinzufügen und alles abgedeckt bei mittlerer Hitze 20-25 Minuten köcheln lassen. Mit Salz abschmecken.
- In der Zwischenzeit den Bulgur nach Packungsanweisung zubereiten, dann Tajine zusammen mit Bulgur servieren.
Tipp
Eignet sich perfekt als meal prep! Dazu passt leckeres Naan-Brot.
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